Die Antwort auf die Frage der Titelzeile ist natürlich: Why, Chanel No. 5, of course. ▹Marilyn Monroe soll das gesagt haben. Sie hat es wirklich so ähnlich gesagt. In einem ▹Interview mit Georges Belmont, dem Chef von Marie Claire, hat sie 1960 gesagt: You know, they ask you questions. Just an example: What do you wear to bed? Do you wear a pyjama top? The bottoms of the pyjamas? Or a nightgown? So I said Chanel No. 5. Because it’s the truth.

Es ist jetzt etwas pikant, nach der Frage What do you wear to bed? einen Buchtitel wie Sleeping with the Enemy zu präsentieren, ist aber nicht ohne Witz. Die Firma Chanel vermarktet Marilyn Monroe mit ihrer Frage What do I wear in bed? heute neu, das ist sehr peinlich. Aber was kann man von einer Firma erwarten, die von einer Nazi Kolloborateurin namens Gabrielle Bonheur Chasnel gegründet wurde? Und für die Karl Lagerfeld arbeitet? Coco Chanel hat heute Geburtstag, sie bekommt keinen neuen Post. Sie hatte hier schon einen. Der war nicht sehr nett, ging aber nicht anders.

Aber morgen, da gibt es hier was Nettes: einen langen Post über die italienische Firma Attolini und die italienische Luxusmode. Ganz ohne Kollaborateure. Und ohne Karl Lagerfeld.

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